Evoke hat am 12. August die vorläufigen Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Das Wetten- und Glücksspielunternehmen meldete trotz eines Rückgangs des bereinigten EBITDA ein stabiles Gruppenumsatzniveau.
Der Gruppenumsatz belief sich auf 887,5 Mio. £ und entsprach damit dem Vorjahreswert von 887,8 Mio. £. Auf einer vergleichbaren Basis, unter Ausschluss der Auswirkung von rund 270 weniger Filialen, stieg der Umsatz um zwei Prozent. Das bereinigte EBITDA fiel im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 150,2 Mio. £.
Das Unternehmen führte diesen Rückgang auf einen Anstieg der Glücksspielabgaben um 46 Mio. £ zurück, der vor allem den britischen Markt betraf.
Online-Wachstum und strategische Entwicklungen
Der Online-Umsatz im Vereinigten Königreich und in Irland wuchs um vier Prozent, wobei der Gaming-Bereich durch William Hill um sieben Prozent anstieg. CEO Per Widerström hob hervor, dass operative Verbesserungen es dem Unternehmen ermöglichten, den Schwung trotz höherer Abgabenkosten aufrechtzuerhalten. Er betonte den Fokus auf die Kundenbetreuung und eine disziplinierte Umsetzung bis zum Abschluss der Übernahme.
Im Juni kündigte der Vorstand eine empfohlene Übernahme von Evoke durch Bally's Intralot an. Die Direktoren kamen zu dem Schluss, dass die Transaktion das attraktivste Ergebnis für die Aktionäre bietet. Darüber hinaus ging Evoke im Juli eine neue Partnerschaft mit Gaming Corps ein.